Wenn Sie auf die Bilder klicken, werden sie groß dargestellt.
 |
Hochträchtig sitzt die Häsin in ihrer Käfigecke. Normalerweise hat man nicht das Glück bei einer Geburt dabei zu sein. Kaninchen suchen sich in der Regel einen Zeitpunkt in dem sie vollig ungestört sind. Ich hatte einfach großes Glück. Da ich von zu Hause aus Arbeite und viele Stunden am Tag in der Nähe meiner Tiere verbringe, kennt sie meine Gegenwart. Trotzdem habe ich diese Aufnahmen aus größt möglicher Entfernung mit Sumfunktion gemacht. Gut das meine Häsin mit den Geräuschen meines Aperates vertraut ist. Sonnst wären die Fotos nie entstanden.
|
 |
Meine Häsin hat erst direkt vor der Geburt mit dem rupfen ihres Fells begonnen. Manche Kaninchen polstern das Nest auch schon früher aus. Da Kaninchen nackt zur Welt kommen, betten ihre Mütter sie im eigenen ausgerissenem Fell. Zunächst nehmen sie Stroh ins Maul, verdrehen dann wie unter Zwang, immer wieder ihren Kopf... |
 |
...Beißen ins Fell und rupfen es aus. Ich vermute das Stroh verhindert das verschlucken der Haare. |
 |
Das Fell was dabei zu Boden fällt, wird von der Häsin später mit dem Maul aufgesammelt und in das Nest gebracht. |
 |
Dieser Vorgang hat eine knappe halbe Stunde gedauert. Danach verschwand Sie in der Wurfkiste und brachte innerhalb 20 Minuten 5 Junge zur Welt. Ich konnte das erste Fiepen und Säugen der Babys hören. Kurz darauf verließ ihre Mutter den Bau und buddelte den Eingang komplett mit Streu zu.Völlig erschöpft döste sie den Rest des Tages mit halb geschlossenen Augen in ihrem Käfig. Ca. zwei Tage war Blut in der Einstreu zu sehen. Habe ich bei anderen Kaninchen noch nicht beobachten können. Ist also eher selten!
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|